Winterschutz betreffend, ist unser Pflanzensortiment grob in drei Gruppen zu unterteilen.
Alle Artikel in Garten Tipps
Gärtnern auf Balkonien – kleine Kniffe zum Erfolg
Welche Blumenerde nehm‘ ich?
Pflanzen wässern
Bei den Pflanzenportraits finden Sie Hinweise auf den unterschiedlichen Durst verschiedener Kräuter & Stauden.
Pflanzen pflanzen – Frühjahr oder Herbst?
Kräuter und Stauden aus Containern – so heißen Töpfe im Gärtnerjargon – lassen sich das ganze Jahr (ver)pflanzen, solange der Boden nicht gefroren oder staubtrocken ist. Unsere Versandmonate sind zugleich die besten Pflanzmonate: Ende März bis Mitte Juni, Ende August bis (Mitte) Oktober. Es hat sich anders als früher, leider eingebürgert, im Herbst seltener und weniger zu pflanzen als im Frühjahr. Warum? Darüber zerbrechen wir …
Pflanzen füttern
„Biogärtner sind Biogärtner, weil… sie nicht düngen!“ So’n Quatsch! Wie sähen denn Minze, Monarda und Salbei aus ohne Futter? Die Zeiten sind vorbei, wo kleine, krumme Möhren Öko-Qualität beweisen mussten. Jedes Wachstum braucht Futter und sich beernten lassen kostet Kraft. Nach einigen Jahren am selben Standort schrumpfen für alle Pflanzen die Vorräte im Wurzelraum merklich. Schmackhaftes Phosphat, kräftigendes Kalium, würzige Spurenelemente und vor allem die …
Schnittgut ist Erntegut
Bei großem Hunger ist es besser, einen Zweig zu ernten, als viele Spitzen zu rasieren. Bei kleinem Hunger ist es besser, oben eine Zweigspitze zu ernten, als unten Blättchen zu zupfen. Und überhaupt ist es besser, mehrere Pflanzen Ihrer Lieblinge zu ziehen, als ungeduldig an der einzigen Verbene zu zuppeln. Gibt’s mehrere, können sich alle abwechselnd erholen.
Pflanzen schneiden
Abschließend schneiden wir noch ein sehr, sehr ernstes Thema an. Sie stutzen? – Sie sollen stutzen! Wir wollen, daß Sie über Ihren Schatten springen – und gezielt zur Schere greifen!
Muß man nun den Boden nehmen, wie er wächst? Nein, jeder Boden läßt sich ‚verbessern‘, verändern, den Wünschen Ihrer Wunsch-Pflanzen anpassen. Und das geht so: Für Ihre Zwecke zu trockene Böden brauchen mehr Humus durch Säen und Einarbeiten von Gründünger, durch gelegentliches Mulchen mit (unkrautfreiem) Mist & Kompost, mit dünnem Grasschnitt oder ‚Rindenhumus‘ (Achtung – Wortverwirrung: Rindenmulch ist zu grob für Stauden & Kräuter). Sehr hilfreich ist auch regelmäßiges, flaches Hacken, z.B. morgens nach einem Regenguß. Für Ihre Zwecke zu feuchte Böden brauchen hingegen Drainage: den Oberboden einen guten Spaten tief lockern, etwa ein Drittel des ‚Materials‘ wegnehmen und auf andere, fettere Beete verteilen. Auf 2-3 m2 etwa eine Schubkarre Schotter (Körnung 3-12 mmm), Blähton, Mergel oder scharfkantigen Kies tiefgründig einarbeiten. Als unterste Schicht beonders geeignet sind zerbrochene Dachpfannen und Ziegel. Aber: Drainieren mit Mineralgemisch bedeutet zugleich Abmagern. Wenn Ihr Beet gut genährt und drainiert zugleich sein soll, müssen sie Kompost oder andere Dünger zufüttern.
WeiterlesenDer beste Platz
Gute Gartenplanung berücksichtigt die Wünsche aller Gartenbewohner und -nutzer. Die gärtnerische Kernfrage lautet dabei: Wieviel Licht fällt in den Garten? Machen Sie sich die kleine Mühe und beobachten Sie die Verteilung von Licht und Schatten über’n Tag und über’s Jahr: